Ralph M. Gorenflo, M.A., geb. am 18. Februar 1952 in Rüsselsheim, studierte Germanistik, Geschichte und Geographie an der Goethe-Universität Frankfurt – offenbar in der stillen Annahme, dass sich daraus früher oder später ein sinnvoller Beruf ergeben würde. Er ist verheiratet mit der Journalistin und Filmemacherin Sabine Gorenflo und hat eine Tochter, die Archäologin und Kunsthistorikerin Nadia-Lena Neary, geb. Gorenflo, die mit ihrer Familie in den Vereinigten Staaten lebt, außerdem zwei Stieftöchter. In jüngeren Jahren war er zunächst Musiker, was ihm eine solide Grundlage für spätere Lebens-entscheidungen verschaffte, die ebenfalls nicht immer ganz geräuschlos verliefen. Da sich eine geradlinige Karriere (zum Beispiel Lehramt) weiterhin hartnäckig weigerte einzustellen, wandte er sich dem Verlags- und Druckwesen zu, wo er nicht nur mit Maschinen, sondern auch mit der Realität des Arbeitslebens in Berührung kam. Es folgten Tätigkeiten zwischen Kulturarbeit, Politik, Publizistik und unter-nehmerischen Versuchen, von denen einige sogar eine Zeit lang funktionierten. In seiner Wahlheimat Weilburg und darüber hinaus engagiert er sich im kulturellen Leben, schreibt, produziert und organisiert – meist gleichzeitig und nicht immer freiwillig geordnet. Seine Arbeiten bewegen sich zwischen Geschichte, Sprache und Musik und zeichnen sich durch eine gewisse Beharrlichkeit aus, die gelegentlich mit Erfolg verwechselt werden könnte. Gorenflo lebt und liebt Hessen und blickt auf ein Leben zurück, das sich nur teilweise planen ließ, dafür aber umso konsequenter entwickelte. Diese Biografie ist der Versuch, diesem Verlauf im Nachhinein eine gewisse Logik zu verleihen. Ob das gelungen ist, liegt im Ermessen des Lesers.
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